Causa Hutthurm – Es zieht sich

Schon im Juli 2019 machte das LRA Passau den Anwohnern Hoffnung, dass der Teerskandal in Hutthurm noch in diesem Jahr ein Ende nehmen könnte und der letzte Teilbereich vor dem Winter saniert werde. Nachdem noch immer keine Aktivitäten festgestellt wurden, hat sich Rosi Steinberger, an die Staatsregierung gewandt und nachgefragt, wann denn nun mit dem Abschluss der Sanierung gerechnet werden könne.

„Die Antwort ist ernüchternd“, so Steinberger. Obwohl schon im Sommer davon die Rede war, dass die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet würden, ist man jetzt, im Dezember, nur einen kleinen Schritt weiter. Die Ausschreibung werde in den nächsten Wochen erfolgen, schreibt die Staatsregierung. Mit einem Ausbau des letzten belasteten Materials rechnet man im Zeitraum von April bis Juni 2020.

„Es mag ein kleiner Trost für die Anwohner sein, dass nun endlich alle Teerrückstände beseitigt werden.“, meint Steinberger. Schließlich war es der Aufmerksamkeit der Nachbarn zu verdanken, dass eine größere Grundwasserverseuchung abgewendet werden konnte. Viele für den Landkreis entstandenen Kosten hätten vermieden werden können, wenn man von Anfang an auf deren Sachverstand gehört hätte. Dass der letzte Akt nun bis ins Frühjahr 2020 hinausgeschoben wird, ist bitter. „Ich hoffe, dass man wenigstens dann endlich einen Schlussstrich unter diese Causa machen kann“, so Steinberger.

Anfrage und Antwort

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