Mikroplastik weiterhin in Kosmetika

CSU lernt nicht dazu und setzt auf die Freiwilligkeit der Kosmetikindustrie Beharrlich weigert sich die CSU endlich was für den Schutz der Umwelt, unseres Wassers und unserer Meere zu tun. Erneut hat die CSU den Antrag der Landtagsgrünen „Mikroplastik aus Kosmetika verbannen“ abgelehnt. Das Nichtstun der CSU beruht u.a. auf einer Mitgliederumfrage des europäischen Dachverbandes der Kosmetikindustrie. Laut dieser Umfrage soll sich der Einsatz von Plastikpartikeln in Kosmetikprodukten innerhalb von zwei Jahren um 82% reduziert haben.

Rosi Steinberger, verbraucherschutzpolitische Sprecherin der Landtagsgrünen: „Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht. Ich würde den Zahlen der Industrie nicht so blindlings vertrauen.“

Immer noch werden Jahr für Jahr allein in Deutschland 500 Tonnen des Mikroplastikstoffs Polyethylen in Kosmetika eingesetzt, wie Untersuchungen des Umweltbundesamtes zeigen.

„Für unsere Gesundheit und unsere Umwelt brauchen wir jetzt gesetzliche Regelungen, jetzt müssen wir handeln“, fordert Rosi Steinberger.

Unser Antrag

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