Die Auswirkungen des Klimawandels spüren nicht nur wir Menschen. Auch viele Tiere und Pflanzen sind davon betroffen. Denn deren Lebensräume verändern sich und gehen verloren. Indem wir das Klima schützen, tragen wir auch zur Vielfalt auf unserem Planeten Erde bei.
Mit dem Tier des Monats lege ich zusammen mit meinen Kollegen MdL Patrick Friedl und MdL Christian Hierneis jeden Monat den Fokus auf ein Lebewesen, das besonders von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen ist.
Die Große Moosjungfer ist mit etwa 4 cm die größte unter den 5 heimischen Moosjungferarten. Kennzeichen der Gattung ist die weiße Gesichtszeichnung, die sich im lateinischen Namen Leucorrhinia: „weiße Nase“ wiederfindet.
Im südlichen Mitteleuropa bewohnt die Große Moosjungfer vorwiegend nährstoffarme Gewässer, beispielsweise natürliche Moorgewässer (ohne Komma) sowie alte Torfstiche in Übergangs- und Waldmooren. Dabei ist wichtig, dass die Gewässer fischfrei sind.
Die in Bayern stark gefährdete Art ist durch den Rückgang ihres Lebensraumes durch Nährstoffeintrag, aber vor allem aufgrund Verlandung und Austrocknung, verstärkt durch die Klimaüberhitzung, bedroht.
Die in Bayern stark gefährdete Art wird zunehmend durch die Klimaüberhitzung bedroht. Wegen Nährstoffeintrags, aber vor allem aufgrund von Verlandung und Austrocknung, geht ihr Lebensraum zurück.
Neben der Sicherung der bestehenden Vorkommen könnte die Art vor allem von der Wiedervernässung unserer Moore profitieren, wenn diese denn endlich vorankäme.
Foto: Wolfgang Willner; Bearbeitung: Dr. Wieland Gsell
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