Grüne wollen Kunst- und Kulturschaffende sicher durch den Winter bringen!

Rosi Steinberger fordert Anpassung der Fördermittel, Energiekosten- und Mietkostenzuschüsse – „Kunst und Kultur stehen mit dem Rücken zur Wand“

„Das Lebenselixier Kunst und Kultur steht mit dem Rücken zur Wand – nach zwei Jahren Pandemie mit kaum Einnahmemöglichkeiten sind die eh kargen Rücklagen fast aufgebraucht“, erklärt die Landtagsabgeordnete Rosi Steinberger aus Landshut. „Ohne schnelle Hilfe steht der gesamte Kultursektor vor dem Abgrund – wir müssen die Menschen, die Infrastruktur wie Vereine und Institutionen, unsere kulturelle Vielfalt und kreative Innovationskraft und auch einen relevanten Wirtschaftsfaktor schützen.“

"Gerade in Niederbayern gibt es viele besondere ehrenamtliche Projekte, die unsere ländliche Region prägen und ohne die nicht viel los wäre auf dem Land. Der Glasbau in Pfarrkirchen, der Workshop Orange in Gumpersdorf oder der Club Haus 111 bei Landau sind solche Paradebeispiele. Natürlich stehen auch unsere Theater unter großem Druck. Ob in Landshut, Straubing, Passau oder Rottal-Inn. Die Kultur braucht uns jetzt."

Kunst- und Kulturschaffende, Kunst- und Kulturvereine, staatliche und nichtstaatliche Kulturinstitutionen sowie die Kultur- und Kreativwirtschaft, die immer noch massiv unter den Folgen der Corona-Pandemie leiden, müssen laut Steinberger bei der Bewältigung der Härten von Inflation und Energiekrise unterstützt werden. Rosi Steinberger und die Grüne Landtagsfraktion fordern in einem Dringlichkeitsantrag von der Staatsregierung:

  • Energiekosten- und Mietkostenzuschüsse für freie Bühnen, Konzertsäle, Clubs, Museen, Kinos und sonstige freie Spielstätten, Solo-Selbstständige, kommunale Kulturinstitutionen sowie Laienmusik, -theater und Kunstvereine.
  • Kompensation von Einnahmeausfällen im Vergleich zu den Jahren vor 2020 von freien Spielstätten und Solo-Selbstständigen
  • Anpassung der staatlichen Fördermittel und Höchstfördersummen an die Inflation
  • Förderprogramm für die bauliche Instandsetzung und Sanierung freier und kommunaler Spielstätten, um die Energiekosten langfristig zu senken.

Die Grüne Landtagsfraktion hatte im Oktober Institutionen, Künstlerinnen und Künstler im Bayerischen Landtag nach ihrer Lage gefragt. Fazit: Noch einen Winter steht die Kultur in Bayern nicht durch: Bandräume und Bühnen sind teurer geworden, weniger Publikum nach der Pandemie, Vorverkäufe gehen gegen Null. Sanne Kurz, kulturpolitische Sprecherin der Landtags-Grünen: „Bayern ist Kulturstaat, Kultur ist Ländersache. Es ist beschämend, wie die CSU-FW-Regierung unter Ministerpräsident Söder Kultur komplett ignoriert.“

Rosi Steinberger fasst zusammen „Kultur gehört zu den Dingen, die unsere Orte lebenswert machen. Hier können wir helfen mit unseren Forderungen, um Kunst und Kulturschaffende sicher durch den Winter zu bringen!“

Hier der Dringlichkeitsantrag „Kunst- und Kulturschaffende sicher durch den Winter bringen!“



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