Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Rosi Steinberger den Vorschlag des EU- Landwirtschaftskommissars, den Milchviehbetrieben zeitlich begrenzte Beihilfen zu gewähren, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Einzige Bedingung: die Produktion muss verringert oder zumindest eingefroren werden. „Wir Grünen haben wiederholt gefordert, Eu-weit weniger zu produzieren. Doch bisher haben die politisch Verantwortlichen einseitig auf eine Ausweitung der Produktion und gute Exportchancen gesetzt. Das führte weltweit zu einem dramatischen Preisverfall, der gerade die bäuerlichen Betriebe in Bayern in den Ruin treibt. Nur durch eine Begrenzung der Menge, ist eine Preisstabilisierung möglich. Mit dem Vorschlag haben wir endlich ein Instrument, auf nationaler Ebene wirksame Maßnahmen einzuführen.“ Steinberger hofft, dass Landwirtschaftsminister Schmidt diesen Vorschlag nun aufgreift und unterstützt. „ Nur wenn wir die Nachfrage an den Bedarf anpassen, gibt es Hoffnung für die niederbayerischen Milchbauern. Der Bundesverband der deutschen Milchviehhalter (BDM) hat hierzu bereits ein überzeugendes Konzeptpapier vorgelegt.“
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